Pro Wehrpflicht - Pro Zivildienst

Liebe Schützenerinnen, liebe Schützener!  
Liebe Jugend!

Am 20. Jänner dieses Jahres stimmen wir über die Zukunft der Wehrpflicht und über die Zukunft der Sicherheit in Österreich ab. Die ÖVP hat hierzu einen klaren Standpunkt eingenommen:

Ein klares JA zur Wehrpflicht, zu einem reformierten Bundesheer und zum Beibehalt des Zivildienstes.

Nur mit dem Erhalt der Wehrpflicht ist auch der Weiterbestand des Zivildienstes und ein umfassender Katstrophenschutz gewährleistet.

 

Weil unser Bundesheer uns im Notfall verteidigt!

Umfassende Landesverteidigung heißt Schutz der Grenzen, Schutz kritischer Infrastruktur und Schutz vor terroristischen Bedrohungen. Dafür braucht es ein vielseitig einsetzbares Bundesheer. Ein Berufsheer ist im Alltag zu teuer und im Ernstfall zu klein. Und: Wir wollen, dass Sicherheit auch weiterhin eine Angelegenheit der Bürger bleibt und unser Bundesheer fest im Volk verankert ist.

Zivildienst gibt es nur mit Wehrpflicht!

Unser Zivildienst ist als Wehrersatzdienst nur durch die allgemeine Wehrpflicht möglich. Fällt die Wehrpflicht, fällt auch der Zivildienst – ein schwerer Schlag für unser Sozialsystem. In Österreich leisten rund 14.000 Jugendliche jedes Jahr Zivildienst. Diese jungen Männer stehen den Bedürftigen tatkräftig zur Seite und leisten ihren Dienst im Rettungswesen, der Behindertenbetreuung, der Sozialhilfe, in der Altenbetreuung und vielen anderen Bereichen. Insgesamt gibt es in Österreich          
mehr als 1.200 Einrichtungen, die sich auf Zivildiener verlassen. Für dieses erfolgreiche Modell gibt es keinen Ersatz!

Weil unser Bundesheer bei Katastrophen schützt!

Unser Land wird immer wieder von schweren Katastrophen heimgesucht. Ob bei der Lawinenkatastrophe von Galtür, beim Hochwasser von 2002 und nicht zuletzt beim Hochwasser im Südburgenland im Jahr 2009: Das Bundesheer war mit Tausenden Grundwehrdienern zur Stelle. Nicht vergessen wollen wir auch den über 20 Jahre andauernden Assistenzeinsatz an der Staatsgrenze der sowohl vom Herrn Landeshauptmann als auch vom Verteidigungsminister stets gefordert und gelobt wurde. Dieser Einsatz war nur mit einem Wehrpflichtigenheer zu bewerkstelligen, was auch in der Reformkommission unter Prof. Helmut Zilk festgestellt wurde. Wir wissen nicht was die Zukunft bringt, und ob ein derartiger Einsatz wieder notwendig wird.
 

 Das Bundesheer ist unsere Versicherung im Katastrophenfall!

 

Sagen wir Ja zu unserer solidarischen Gesellschaft

Präsenzdienst und Zivildienst sind solidarische Beiträge für unsere Gesellschaft. Für wenige Monate leistet man etwas für die Gemeinschaft – die einem zuvor in Form des Bildungs- und Sozialsystems viel gegeben hat.

Es geht auch darum, ob wir uns von der Idee verabschieden, dass junge Menschen Verantwortung für Staat und Gesellschaft übernehmen. Es geht darum, ob wir dem Staat noch mehr aufbürden wollen und uns dann wundern, wenn Steuern erhöht werden, um all das zu finanzieren.

Wir bekennen uns ganz eindeutig zum österreichischen Weg, zum Wehrdienst, zum Zivildienst und zum Katastrophenschutz.

Ihre Stimme für die Wehpflicht, den Zivildienst und den Katastrophenschutz ist ein klares Bekenntnis zur Sicherheit in Österreich!

Bei aller Diskussion ist aber eines besonders wichtig: Abstimmen zu gehen und von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen!

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der ÖVP Schützen am Gebirge

 

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